Wir sind ein Architekturbüro mit Sitz in Zürich und Brugg/AG. Unser Herz schlägt für sorgfältige Eingriffe an bestehenden Bauten.

Sei es die Erweiterung eines Einfamilienhauses, die Renovation einer Mietliegenschaft oder die Restaurierung eines Baudenkmals – wir betrachten bestehende Bauten stets als wertvolle Ressource.

Den architektonischen Entwurf verstehen wir als präzise Auseinandersetzung mit der vorgefundenen Substanz – getragen von Leidenschaft, Liebe zum Detail und dem Anspruch, die Seele ein jedes Gebäudes zu bewahren.

Aktuell

Am Sonnenberg

01.09.26

Die Villa wurde 1912 von Armin Witmer-Karrer, einem Vertreter des Zürcher Heimatstils erstellt. Die damals sehr populäre Vorstellung, dass Höhenlage gesundheitsfördernd sei, löste am Zürichberg einen regelrechten Bauboom aus.

Unsere Auftraggeberin ist eine junge Familie. Wir werden einige Grundriss- und Nutzungsanpassungen vornehmen und sorgfältig renovieren. Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Flächenverteilung wird die alte Ölheizung ablösen und im Sommer Wärme auch abführen.

Generationenwechsel

22.06.26

Im engen Markt heute ist ein grosses Geschenk: Wenn die Eltern sich bereit erklären auszuziehen und das Haus einem Kind und seiner Familie zur Verfügung stellen. Das trafen wir dieses Jahr gleich zwei Mal an.

Nach der Übergabe frischen wir den Altbau für die neue Generation auf und passen ihn den veränderten Bedürfnissen an. Meist geht es dabei um einen engeren Bezug zwischen Küche und Essbereich, Raum für Arbeiten im Homeoffice.

Wir betreuen

05.05.26

Wir setzen nicht nur Projekte um, wir betreuen Eigentümerschaften und ihr Portfolio auch unabhängig von konkreten Projekten und langfristig. Meist sind Liegenschaften mit gewerblichen Mietern. Wir erfassen und analysieren den baulichen Bestand, beraten bei der Nutzungsausrichtung und entwickeln darauf basierend bauliche Entwicklungsstrategien.

So zum Beispiel für die Firma Weisbrod-Zürrer AG, einer KMU in Familienbesitz. Sie verwaltet ein historisches Fabrikareal in Hausen am Albis mit gewerblichen Drittmietern. Oder für eine Erbengemeinschaft mit einer Liegenschaft an der Bahnhofstrasse Zürich.

Aussicht Terrasse

Hanghaus mit Erneuerungsbedarf

23.02.26

Baustart auf unserem Projekt in Kilchberg / ZH. Die Villa aus den 1980er Jahren wird umfassend renoviert. Das bestehende Umkehrdach wird durch ein Warmdach mit Photovoltaikanlage und Sedumbegrünung ersetzt. Die Terrassen werden komplett erneuert und neu abgedichtet, die Aussenfassade erhält eine sanfte Auffrischung. Parallel erfolgen Instandsetzungen im Inneren.


"Open house" in Brugg!

08.09.25

Am Samstag öffnen sich in Brugg die Türen der Häuser und gewähren Einblicke in sonst verschlossene Räume. Wir machen mit, mit unserem letzten hier fertiggestellten Objekt, dem Wohnhaus an der Falkengasse 7. Führung um 11 und 14 Uhr, Um 14:30 Uhr gibt's einen kleinen Apéro mit Gelegenheit zum Austausch mit allen Beteiligten. Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Sie heissen Lichtausschnitte

27.08.25

Türen trennen Räume - und leisten dabei sehr viel. Sie regeln den Zutritt, wehren Blicke ab, Schall, Gerüche, Zugluft und - meist auch das Licht. Wir sind grosse Fans von Lichtausschnitten. So nennen sie die Schreiner. Sie machen Raumfolgen durchlässiger. Und - wichtig: schalltechnisch sind sie heute kaum mehr Schwachstelle.

Das Glas darin kann klar oder strukturiert sein, satiniert oder mit Vitragen versehen werden, Türen mit transluzenten Lichtausschnitten lassen das Licht herein, nicht aber den Blick.

Mehrfamilienhaus Riedmattstrasse wieder bezugsbereit

30.06.25

Die Renovation des Mehrfamilienhauses in Zürich Wiedikon ist fertiggestellt. Wir haben die Wohnungen in nur 7 Monaten Bauzeit einer umfassenden, aber sanften Renovation unterzogen und den Dachstock zu einer schmucken, zusätzlichen Wohneinheit ausgebaut. Allen beteiligten ganz herzlichen Dank für diese gelungene Arbeit!

Die Projektdokumentation is now online.

Alles Computer? - No way!

25.06.25

Seit Jahren arbeiten wir konsequent in 3D, investieren grosse Summen in Laserscanner und leistungsstarke Grafikkarten – und erzielen damit großartige Qualität und Planungssicherheit.

Aber wenn es um den eigentlichen Entwurf geht, um die Entwicklung der Idee, um visuelle Recherche – dann greifen wir unverändert zu unseren zwei ältesten Werkzeugen: den Bleistift und die lange Rolle Transparentpapier. Und suchen; Schicht um Schicht.

HAGA Biotherm und Lehmbauplatten

01.04.25

Bei der Renovation des Wohnhauses in der Altstadt von Brugg setzen wir auf nachhaltige Materialien: Auf den Aussenwänden bringen wir raumseitig 50 mm HAGA Biotherm auf. Dieser atmungsaktive Dämmputz auf Silikatbasis verbessert den U-Wert der alten Bruchsteinwand von 1,7 W/m²K auf 0,7 W/m²K – und trägt so maßgeblich zu einem angenehmeren Raumklima bei, ohne das denkmalgeschützte Fassadenbild zu verändern.

Die trennenden Holzständerwände verkleiden wir mit Lehmbauplatten und verputzen sie mit Lehmputz. Die HAGA Lehmprodukte kommen ohne gebrannte Bindemittel aus und sorgen mit ihrer hervorragenden Feuchteregulierung für ein angenehmes, gesundes Wohnklima.


Gebäudeentwässerung im historischen Fachwerkbau

28.01.25

Bei historischen Gebäuden kann es eine echte Herausforderung sein, einen kollisionsfreien Weg für die Entwässerung vom neuen Badezimmer im Dachgeschoss bis hinunter in den Keller zu finden. Oft erfordert es mehrere Umlenkungen, um nicht mitten im Wohnzimmer zu landen. Den optimalen Verlauf durch das Gebälk bestimmen wir in 3D anhand der Punktwolke des digitalen Zwillings. Mit dieser Technologie sind wir auch heute noch in der Lage, neue Wege zu gehen und stolz auf unseren Fortschritt zu blicken.

Einweihung der Damengarderobe im Grasshopper Club Zürich

05.01.25

Beim traditionellen Weihnachtsachter konnte die Ruder-Sektion des Grasshopper-Club Zürich die neue Garderobe für Frauen einweihen. Der Einbau erfolgte im denkmalgeschützten Bootshaus am Mythenquai – mit dem nötigen Feingefühl für Bestand und Nutzung. Der Ausbau markiert einen wichtigen Schritt im Aufbau der Frauenabteilung, mit dem Ziel, künftig auch mit Athletinnen im Wettkampfsport präsent zu sein. Die neuen Duschen und Umkleiden wurden von uns so geplant und umgesetzt, dass sie auch bei einer späteren Erweiterung optimal integriert bleiben.

Alt und neu: Der Charme der subtilen Eingriffe

20.11.24

Von den originalen Platten war keine mehr übrig – und besonders schön fanden wir sie auch nicht. Also alles neu? Nein. Genau solche Herausforderungen regen uns an. Wie können wir mehr aus dem Bestand herausholen? Wir sind überzeugt, dass gerade in solchen Momenten die spannendsten Lösungen entstehen. Eingriffe wie diese spiegeln unsere Mission wider: präzise, mit einem Hauch von Verspieltheit, überraschend und ressourcenschonend. (Übrigens: Der Trick liegt in der ebenfalls alternierten Fugenfarbe.)

Fotoshooting

Neue Köpfe, neue Fotos - heute hat uns Nici Jost wieder mal abgelichtet, die neuen Fotos sind auf unserer Team-Seite. Für's Gruppenfoto assistierte ihr Astana, unsere jüngste Mitarbeiterin. Ein herzliches Dankeschön an beide!

Um- und an - oder doch neu bauen?

20.06.24

Über diese Fragestellung kann man bereits bei der Aussprache stolpern. Der Zungenbrecher kann aber manchmal auch sonst zu Kopfzerbrechen führen: Schaffen wir es mit einem Um- und Anbau, einem Ausbau des Dachgeschosses oder einer Aufstockung, das Verdichtungspotential ausreichend auszuschöpfen, oder steht sich der Altbau auf dem Fuss? Welche Schwelle muss überschritten werden, damit es wirtschaftlich und energetisch vertretbar wird, den Bestand zu opfern? Superspannend! Manchmal hilft nur die konkrete Gegenüberstellung zweier Projekte. So neulich wieder durchgespielt an einem Einfamilienhaus in Zürich-Albisrieden.

Baustelle mit Aussicht

Die Arbeiten am Terrassenhaus in Geroldswil haben gestartet. Zusammen mit dem Aushub für eine Erweiterung des Untergeschosses wird die Kanalisation instand gestellt. Parallel werden die Innenräume renoviert, dann wird die Wärmedämmung der Fassade folgen. Der Üetliberg im Hintergrund wird bleiben.

Sitznischen

01.05.24

Die Küche eines aktuellen Umbauprojektes. Rechts, links, über bestehende Abwasserleitungen, die wir verkleiden wollten, dazwischen eine Nische. Wir haben sie zu einem "Bänkli" geformt. Zum Sitzen, Schuhbinden, als Ablage für Einkaufstaschen. Es war eine Wiederentdeckung: Eine Sitzgelegenheit in eine Nische zu setzen hat etwas sehr Einladendes, Geborgenes. Und irgendwie erinnert uns die Bank hier auch an die verschwundenen Wartsäle der alten Bahnhöfe.

Fertigstellung Wohnhaus Untere Zäune, Zürich

30.09.23

Unser Umbau im Niederdorf ist fertig, wir finden ihn gut gelungen, freuen uns über ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt und danken der Bauträgerschaft für die angenehme Zusammenarbeit!

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Büroausflug 2023

23.09.23

Unser schon fast traditioneller Büroausflug hatte dieses Jahr wenig architektourisches, er führte uns kinderfreundlich und weitläufig nach Zürich in einen stark angewachsenen Zoo, und dann durch den Wald zu einem gemütlichen Essen ins Degenried.

Stephanie Thioub, Farbgestalterin Architektur

08.05.23

Nach dem fünften gemeinsamen Projekt in Folge ist es klar: Stéphanie Thioub zu unserer wichtigsten externen Beraterin avanciert: Wir können uns die frisch diplomierte Farbgestalterin Architektur (HF) bei der Entwicklung unserer Farb- und Materialkonzepte schlicht nicht mehr wegdenken. Steffi ist Mitarbeiterin der Meier Schmocker AG, Baden, und setzt ihre Konzepte am liebsten auch gleich selbst um..

Bauteil-Recycling im Niederdorf/ZH

05.05.23

Reuse, recycle, 2nd-live - so neu ist das alles nicht: Im Zürcher Niederdorf legten wir eine Decke frei. Das Material für die Schalung? Ausrangierte Türblätter.

Bitte dicht!

21.02.23

Die saubere Abdichtung der Gebäudehülle gehört, zum Beispiel bei Loggien oder unter Terrain, zu den anspruchsvolleren Themen in der Bauplanung. 2021 publizierte der SIA die revidierte Norm 271 "Abdichtung von Hochbauten". Der Verband Schweizer Gebäudehüllen-Unternehmungen hat nun dazu ein gut gemachtes Kompendium publiziert. Wir informierten uns anlässlich einer Schulung über die wichtigsten Änderungen und nahmen wertvolles Wissen mit nach Hause.

Machbarkeitsstudie an der Militärstrasse, Zürich

10.08.22

Kreis 4, zwei benachbarte Parzellen nahe der Europa-Allee. Vier Gebäude mit historischer Bausubstanz und ein grösseres Verdichtungspotential. Eine spannende städtebauliche Herausforderung!

Eins und Eins gibt Eins.

15.07.22

Wir freuen uns über einen neuen Kunden und zwei neue Projekte an Mehrfamilienhäusern in der Stadt Zürich, einen Umbau in der Altstadt und eine Renovation im Quartier Wiedikon.

Schiessen - auch mit eingeschränkter Mobilität

16.06.22

Der Schützenverein Zollikon geht neue Wege: Für Menschen mit einer Gehbeeinträchtigung ist Schiessen eine attraktive Sportart. Dennoch gibt es im ganzen Kanton aktuell noch keine barrierefrei zugänglichen und nutzbaren Schiessstände. Schützen und Schützinnen werden den Sport künftig auf einer rollstuhltauglichen 25 m-Schiessanlage ausüben können.

Aktuell sucht der Verein Sponsoren. Spenden sind willkommen!

Webcamfrühling bei der „Ziegelei“ Lufingen

05.03.22

Frühling auf der Grossbaustelle: Während man auf Kamera I die Fertigstellung der 56 Wohnungen der zweiten Etappe mitverfolgen darf, hält Kamera II aktuell den steten Ausstieg der dritten und letzten Etappe aus der Baugrube fest. Per 1. April 2023 wird die Baugenossenschaft Zentralstrasse hier weitere 34 Wohnungen bereitstellen. Baumgartner + Partner zeichnet aktuell für die Ausführungsplanung im Projekt.

Wir sind auch Schimmelpilzexpert:innen

06.10.24

In der Architektur gibt es Themen, die mit Begeisterung aufgegriffen werden – und dann gibt es solche, die weniger Freude bereiten. Der Schimmelpilz gehört definitiv zu letzterer Kategorie. Doch gerade für unsere Arbeit im Bestand ist das Wissen um ihn von entscheidender Bedeutung. Der Pilz und der Mensch vertragen sich nicht. Der Schimmelpilz braucht mehr Feuchtigkeit als wir und bevorzugt kühle Bedingungen. In gewisser Weise ist er ein Indikator: Ein bauphysikalisch gesunder Bau bietet dem Schimmelpilz schlichtweg kein Lebensumfeld. Der Weg von der Symptombekämpfung zur nachhaltigen Lösung kann jedoch herausfordernd sein.

Gisella Chacon hat unser Wissen zu diesem Thema in einem Seminar der TÜV-Akademie Rheinland vertieft und erfolgreich die Sachkundeprüfung abgelegt.

Lehrgang ecobau - Nachhaltiges Bauen

29.08.24

Unsere Kollegin Gisella hat erfolgreich den Grundkurs des Vereins ecobau absolviert. Ecobau ist für uns von großer Bedeutung, da der Verein Baumaterialien nach gesundheitlichen und ökologischen Kriterien zertifiziert und uns damit das nachhaltige Planen und Bauen erleichtert. Durch benutzerfreundliche Nachschlagewerke, Checklisten und Arbeitshilfen wird uns die Arbeit im Bereich nachhaltiger Architektur sehr erleichtert.

Der Kurs vermittelt die wichtigsten Anforderungen – von der architektonischen Konzeptentwicklung über die Parameter für ein gesundes Raumklima bis hin zur Auswahl ökologischer Materialien. Wir schätzen diese Weiterbildungen sehr, da sie uns helfen, das in der Praxis erlangte Wissen mit der theoretischen Grundlage abzugleichen und den Austausch zu fördern.


Fünf Fragen zum Thema Hitzeschutz

27.06.23

Kühl auch ohne Klimaanlage? Wir probieren es immer ohne. Ein sehr sommerlicher Beitrag von Robert Minovsky vom Verein Minergie®.

Studienauftrag Seeblickstrasse in Zürich Wollishofen

04.07.22

Eine Liegenschaft an schönster Lage, eine erhaltenswerte Baute aus den Dreissiger-Jahren, eine Bauschutzzone und eine grössere Ausnutzungsreserve. Unsere Studie soll aufzeigen, wie das Nutzungspotential unter grösstmöglicher Rücksichtnahme auf den Bestand aktiviert werden kann.

Neue Einblicke in der Brugger Altstadt

02.04.22

Zusammen mit unseren Kollegen:innen von der Architheke unterziehen wir aktuell das ehemalige "NumberOne" in Brugg einer Gesamtrenovation. Die Arbeiten neben dem schwarzen Turm sind kurz vor Vollendung. Die Genossenschaft Altstadt, Eigentümerin der Liegenschaft, freut sich auf die neuen Mieter. Papa Oro's, ein sympatisches Familienunternehmen aus Baden wird philippinische Spezialitäten auftischen, am 9. April, 10 Uhr, ist Eröffnung. Dazu wird's besten Barrista-Café von Kape Hiraya geben.

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